Anbieter von WLAN-Netzen haften nicht für Dritte

Nach Einschätzung eines wichtigen EU-Gutachters können Gewerbetreibende, die ein ungesichertes WLAN-Netz betreiben, nicht für Urheberrechtsverletzungen Dritter haftbar gemacht werden. Das bedeutet, dass Smartphones künftig in Cafés und Restaurants gefahrlos mit dem WLAN verbunden werden können. Nationale Gerichte dürften zwar eine Lösung des Problems verlangen. Allzu weitreichende Auflagen hält der Gutachter aber nicht für zulässig. Das Landgericht München hatte in Luxemburg um Klärung gebeten, ob der Betreiber eines Geschäfts für einen illegalen Download über sein WLAN-Netz verantwortlich gemacht werden kann.
focus.de

8 Anbieter der Dropbox-Alternative im Überblick

(Quelle: http://t3n.de/news/owncloud-hoster-684561/)

Die Open-Source-Software ownCloud ist eine beliebte Lösung, um sich eine eigene Cloud-Lösung aufzusetzen. Verschiedene ownCloud-Hoster bieten extra Pakete dafür an, und acht davon stellen wir euch heute vor.

ownCloud-Hoster: Server oder Rechenzentren in Deutschland

Die Optik der ownCloud-Oberfläche wurde in Version 7 an einigen Stellen überarbeitet. (Quelle: ownCloud)
ownCloud-Hoster: Die Optik der Oberfläche ist nach wie vor eher konservativ. (Screenshot: ownCloud)

Um seine Daten nicht bei einem Cloud-Dienst wie Dropbox oder Google Drive zu lagern, wird häufig auf die Software ownCloud zurückgegriffen, die auf einem eigenen Webserver gehostet werden kann. Alle Hoster dieser Liste bieten spezielle ownCloud-Pakete und haben ihre Server in Deutschland stehen oder bieten mindestens ein Rechenzentrum in Deutschland als Standort zur Auswahl an.

Einige der Anbieter haben ein kleineres Paket im Programm, das ihr kostenlos nutzen könnt, teilweise aber mit Beschränkungen bei der Nutzeranzahl oder den verfügbaren ownCloud-Addons.

Wolkesicher

Der Hoster Wolkesicher bietet vier verschiedene Pläne an, inklusive eines kostenlosen Plans, bei dem ihr zwei Gigabyte für eure Daten bekommt und eure Installation über eine frei wählbare Subdomain erreichen könnt – wie es sich für eine Anwendung wie ownCloud gehört natürlich über HTTPS.

Als Plugins könnt ihr im Free-Plan nur Gallery+ und Lesezeichen verwenden. Kontakte, News und Passwörter kommen im Basis-Plan mit zehn Gigabyte für 2,99 Euro monatlich oder 31,99 Euro jährlich dazu, das Kalender-Addon gibt es ab dem Premium-Silber-Paket mit 30 Gigabyte für 4,99 Euro monatlich oder 53,99 Euro jährlich.

WINT.global

Das Cloud-Hosting von WINT.global startet mir einem kostenlosen Paket, das fünf Gigabyte Speicherplatz bietet. Hier sind auch direkt in der kostenlosen Funktion Kalender und Adressbuch zugänglich. Auch hier kommt HTTPS zum Einsatz, um eine sichere Verbindung zur ownCloud-Installation zu gewährleisten.

OwnCube

OwnCube bietet zwei verschiedene Paket-Varianten: Single-Pakete für einen Nutzer und Admin-Pakete für unlimitierte Nutzer. Bei beiden Plan-Kategorien beginnt der günstigste mit 25 Gigabyte bei 1,50 Euro pro Monat und kann fünf Tage kostenlos getestet werden. In allen Paketen können die Core-Apps von ownCloud verwendet werden, in den Admin-Paketen können Installationen von Drittanbieter-Apps per Ticket angefragt werden.

Die Installation ist per SSL geschützt, in den Admin-Plänen ist „normaler“ Speicherplatz für die Installation anderer Anwendungen vorhanden, also normales Webhosting.

Aixpro

Bei Aixpro gibt es im kleinsten ownCloud-Paket für 2,99 Euro pro Monat 15 Gigabyte Speicherplatz auf einer Subdomain mit SSL-Verschlüsselung und serverseitiger Verschlüsselung bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten.

Bei diesem Paket kann nur ein Nutzer angelegt werden, unlimitierte Nutzer gibt es ab einen größeren Paket für 4,99 Euro pro Monat mit 25 Gigaybte. In allen Paketen können die Standard-Apps von ownCloud installiert werden, ab dem zweitgrößten Paket auch die von Drittanbietern.

Blaucloud

Blaucloud bietet einen Free-Tarif mit zwei Gigabyte Speicherplatz an, wie die anderen Anbieter auch natürlich SSL-verschlüsselt. Schon im freien Plan können unendlich viele Benutzer angelegt werden, für die möglichen Apps wird „Standard Apps“ angegeben. Die Installation wird von Blaucloud aktualisiert, aber wohl unterschiedlich priorisiert.

Alpha-Host

Bei Alpha-Host gibt es im kleinsten Paket für 1,49 Euro pro Monat eine mit HTTPS und serverseitig verschlüsselte ownCloud-Installation mit fünf Gigabyte. Für eine eigene Subdomain werden ein Euro plus zwei Euro Einrichtungsgebühr fällig.

oCloud

Bei oCloud gibt es kostenlos drei Gigabyte Speicherplatz, bei denen ihr auch mehrere Benutzer anlegen könnt. Support gibt es dabei über das Forum oder Wiki, per Telefon und E-Mail ab dem kleinsten Bezahl-Plan, der für zehn Gigabyte 0,75 Euro pro Monat kostet.

Host-On.de

Bei Host-On.de kostet das günstigste Paket 2,75 Euro und bietet fünf Gigabyte Speicherplatz, unbegrenzte Benutzer und Telefon-Support. Zu den verfügbaren Addons gibt es keine Informationen, aber der Kalender scheint auf jeden Fall verfügbar zu sein.

Fazit

Natürlich kommt es immer auf den Anwendungsfall an, ob ihr nicht lieber doch die ownCloud mit allen Freiheiten auf einem normalen Webspace installiert, wo ihr beispielsweise nicht in der Nutzung von Plugins eingeschränkt seid. Wer das allerdings nicht braucht, der ist zumindest bei den Hostern mit automatischen Updates in dem Fall besser bedient, zumal ein Update von ownCloud nicht immer reibungslos ablaufen muss …

Schoko-Schock

Ein gutes Essen, nette Gesellschaft, Kerzenschein – da darf ein leckeres Dessert nicht fehlen. Doch was hier auf den Teller kommt, ist wirklich unglaublich.

Wenn Sie es auch satt haben, Schokolade zu essen, in der Hunger, Armut und Kinderarbeit stecken, dann unterschreiben Sie die Petition von Make Chocolate Fair! auf http://de.makechocolatefair.org

Tun Sie was gegen die Scheiße!

Eine ecofilm Produktion von Peter Wedel
mit Henriette Richter-Röhl, Haley Louise Jones, Jessica Walther-Gabory, Francisco Javier Medina, Mirco Reseg & Christoph Drobig
Sprecher: Stefan Hill

 

Hinter BKA-Warnung vor Locky verbirgt sich ein Virus

Zurzeit macht eine Mail mit dem Betreff „Offizielle Warnung vor Computervirus Locky“ die Runde. Darin wird behauptet, dass das Bundeskriminalamt in Kooperation mit Herstellern von Antiviren-Software einen Sicherheitsratsgeber veröffentlicht hat. Diese Tipps sollen helfen, sich vor dem schon seit längerer Zeit kursierenden Erpressungs-Trojaner Locky zu schützen. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Schutzprogramm, sondern um einen Trojaner. Die angegebene E-Mail-Adresse namens impressum-bka-internetauftritt@bka.de haben die Online-Ganoven scheinbar von der Website des BKA kopiert.
heise.de