Linux-Mint startet mit dem Willkommensfenster. Hier bietet Linux-Mint eine nützliche Anleitung zum Einrichten des Rechners. Wir empfehlen dieser Anleitung zu folgen.

Erste Schritte
Nach einem Mausklick auf dem Button Los geht's! erscheint die Liste der ersten Schritte:

Schreibtischfarben
Man hat hier die Möglichkeit das Design und Farbgebung des Desktops anzupassen.

Es lohnt sich hier ein wenig zu experimentieren. Die Erweiterte Einstellungen bieten viele weitere Möglichkeiten.

Die rechten grauen Kästchen sind Links die zu weiteren Seiten führen. Die Einstellmöglichkeiten sind ungeheuer umfangreich.

Falls die vorhandenen Farbschemata nicht zusagen können weitere hinzugefügt werden.

Dies sind sonstige Einstellmöglichkeiten
Systemschnappschüsse
Das hier vorgestellte Programm Timeshift ist eine Möglichkeit das System Linux-Mint zu speichern (Backup).
Es dient nicht der Datensicherung!
Da Timeshift auf Systemdateien zugreift, muss man sich zuerst anmelden.

Beim ersten Start öffnet sich automatisch der Einrichtungsassistent.

Beim Start von Timeshift sollte man hier als Neuling nichts ändern.
Die Einstellung beginnt nach einem Mausklick auf Weiter

Der Assistent durchsucht den Rechner und zeigt alle gefundenen Laufwerke an. Externe Festplatten oder USB-Sticks werden auch gefunden - sofern sie von Linux formatiert wurden.
Zeigt Timeshift angeschlossene Geräte nicht an, sind diese so nicht verwendbar. Fragen Sie uns - wir helfen gerne.
Sind wie hier, mehr als ein Laufwerk vorhanden, kann man sich eines mit einem Mausklick auswählen.

Die Einstellmöglichkeiten sind sehr flexibel. Wir empfehlen aber nur eine monatliche Sicherung. Die 2 bedeutet, dass immer die Sicherung des Vormonats aufbewahrt und zusätzlich die aktuelle Monatssicherung erstellt wird.
Das nächste Fenster zeigt an, welche Verzeichnisse nicht gesichert werden. Die Einstellungen hier sollten von Neulingen nicht geändert werden.


Nach dem Beenden erscheint das Standardfenster von Timeshift.

In diesem Fenster werden alle bereits erstellten Sicherungen angezeigt. Von hier aus können Sicherungen auch wieder hergestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass nur Linux-Mint wieder hergestellt wird. Bei dem Vorgang gehen zwar keine Daten verloren, aber auch keine wieder hergestellt! Verlorene oder beschädigte Daten sind und bleiben verloren. Für eine Datensicherung sind andere Programme nötig.
Treiberverwaltung
Die Treiberverwaltung durchsucht den Rechner nach Hardware und prüft, ob es besonderer Treiber bedarf und schlägt bekannte vor.

Wenn alles funktioniert, am besten nichts tun oder einer Empfehlung folgen.
Aktualisierungsverwaltung
Die Aktualisierungsverwaltung überprüft regelmäßig, ob es für installierte Software Updates gibt. Im Gegensatz zu Windows muss man sich bei Linux nicht für jedes Programm um Updates bemühen. Eine Aktualisierungsverwaltung für alle Programme.

So sieht die Anzeige aus, wenn lediglich die Aktualisierungsverwaltung selbst ein Update erkannt hat. Wenn es mehrere Programme sind:

Ein Mausklick auf Aktualisierungen installieren startet nun alle Updates.

Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, erscheint meist die Meldung:

Linux-Mint wäre nicht Linux, wenn es nicht auch hier die Möglichkeit von Einstellungen gäbe. Wir empfehlen folgende Einstellungen.



Systemeinstellungen
Die Systemeinstellungen sind unfassbar umfangreich. Daher ist sie in verschiedene Abschnitte eingeteilt. Wir zeigen hier nur die Übersicht der angebotenen Möglichkeiten. Einige der bisher erklärten Dinge tauchen hier wieder auf.

Anwendungsverwaltung
Stabilität und Sicherheit sind bei Linux ganz großgeschrieben. Daher betreiben alle Linux-Anbieter eine Repository (Deponie) für alle gängigen Anwender-Programme. Viele dieser Programme kennen Windows-Nutzer zur Genüge. Die hier angebotenen Programme sind für die eigene Linux-Version optimiert und auf Viren und auf andere Schädlinge hin geprüft. Außerdem werden sie allesamt über die Aktualisierungsverwaltung auf Updates geprüft und gemeldet bzw. aktualisiert. Das Angebot ist riesig:

Die Anwendungsverwaltung kann über das Hamburger-Menü konfiguriert werden:

Installierte Anwendungen anzeigen
Der erste Menüpunkt bietet eine Übersicht der bereits installierten Programme:

Anwendungspaketquellen
Die Programme werden von vielen Servern auf der Welt angeboten. Es ist sehr sinnvoll die Quellserver selbst auszuwählen. Wenn man Quellen aus Deutschland wählt, bekommt man auch Dateien aus Deutschland und mit der richtigen Sprache.
Mit einem Mausklick auf die Felder mit den Serverlinks öffnet man ein Auswahlfenster für die Spiegelserver-Auswahl:

In der rechten Spalte wird die Übertragungsgeschwindigkeit der Server angegeben. Da die Liste recht lang ist und jeder Server getestet wird, dauert es seine Zeit.
Weitere Einstellungen an dieser Stelle sind für Neulinge nicht nötig.
Firewall
Zu Hause schützt normalerweise der Router sehr gut. Wer ganz sicher gehen will, kann die Firewall einschalten.

Mehr ist nicht nötig.